Wohneigentumsförderung

Zur Finanzierung von Wohneigentum zum eigenen Bedarf kann die versicherte Person bis zum 58. Altersjahr Mittel aus der beruflichen Vorsorge vorbeziehen oder verpfänden.

Vorbezug:
Bis zum 50. Altersjahr kann die versicherte Person einen Betrag bis zur Höhe der aktuellen Freizügigkeitsleistung beziehen. Nach dem 50. Altersjahr entspricht der maximale Vorbezug der Freizügigkeitsleistung im Alter 50 oder der Hälfte der aktuellen Freizügigkeitsleistung, je nachdem welcher Betrag höher ist.

  • Der Mindestvorbezug beträgt 20'000 Franken.
  • Der Vorbezug kann alle fünf Jahre geltend gemacht werden.
  • Durch den Vorbezug werden die Vorsorgeleistungen gekürzt.
  • Der vorbezogene Betrag ist zu versteuern.
  • Bei Veräusserung des Wohneigentums muss der Vorbezug zurückbezahlt werden.

Eine freiwillige Rückzahlung ist ebenfalls möglich.

Verpfändung:
Die versicherte Person kann ihren Anspruch auf Vorsorgeleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe der Freizügigkeitsleistung verpfänden. Nach dem 50. Altersjahr gelten die gleichen Beträge wie beim Vorbezug.

Siehe auch: Wohneigentum WEF

Nachfolgend sind die Links auf den entsprechenden Gesetzestext angegeben:

deutsch: http://www.admin.ch/ch/d/sr/831_411/index.html

französisch: http://www.admin.ch/ch/f/rs/831_411/index.html

italienisch: http://www.admin.ch/ch/i/rs/831_411/index.html