FZG Freizügigkeitsgesetz

Das Freizügigkeitsgesetz trat auf den 1. Januar 1995 in Kraft. Es regelt die

  • Freizügigkeit bei Austritt
    Beim Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung hat die austretende Person Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung in der Höhe des gesamten vorhandenen Altersguthabens (volle Freizügigkeit).
  • Beim Übertritt
    in eine neue Vorsorgeeinrichtung (VE) ist die Freizügigkeitsleistung (FZL) an die neue VE zu überweisen. Ist dies nicht möglich, so wird eine Freizügigkeitspolice oder ein Freizügigkeitskonto errichtet.
  • Eine Barauszahlung  der Freizügigkeitsleistung ist nur möglich bei
    • definitiver Ausreise ins Ausland (vorbehalten bleiben spezielle Regelungen mit EU-Ländern)
    • bei Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit
    • wenn die Austrittsleistung kleiner ist als ein Jahresbeitrag der versicherten Person.

Links für die entsprechenden Gesetzestexte:

deutsch: http://www.admin.ch/ch/d/sr/831_42/index.html

französisch: http://www.admin.ch/ch/f/rs/831_42/index.html

italienisch: http://www.admin.ch/ch/i/rs/831_42/index.html